PRINZENHOF-KIEL / LEGIENSTRASSE 40 GERETTET!!!

PRINZENHOF-KIEL / LEGIENSTRASSE 40 GERETTET!!!


Sehr geehrte KielKultur Fans,


das Haus in der Kieler Legienstraße 40 mit seinen seit Jahrzehnten bekannten Einrichtungen wie dem l´ètage, TamenT und der Schaubude bleiben nun doch bestehen.

Prinzenhof-kiel.de

Das Gebäude wird nicht abgerissen, sondern hochwertig saniert um, dort wieder ein Restaurante, Club und vielseitige Musikveranstaltungen zu betreiben.


WIR als neue Eigentümer garantieren nun Beständigkeit und damit langfristige Perspektive.

WIR bieten Gastronomen sowie Clubbetreibern die Möglichkeit, die Location zunächst tageweise, aber in Zukunft auch länger fest zu mieten, um dort wieder eine etablierte Marke entstehen zu lassen.

Das l´ètage mit seiner großen Terrasse in Südseitenlage, sowie das TamenT mit seiner Gemütlichkeit dürften wie zu alten Zeiten erhebliche Erfolge für die Betreiber "einfahren".

Gleich gegenüber entsteht die neue Muthesius Kunsthochschule mit rund 800 Stundenten. Das gesamte Stadtviertel wird also bald baulich aufgewertet und dann suchen die Menschen in der Gegend eine coole Location, die sie bei uns finden.
Der nahegelegene Schrevenpark bietet zwar Luft und Rasen, allerdings nicht solcherlei Bewirtung und musikalische Unterhaltung wie das Gebäude in der Legienstraße. Deshalb ist es so zukunftsweisend.

Wir möchten den historischen Prinzenhof in neuer Atmosphäre mit vielfälltigen Möglichkeiten für lockere Treffen zum Mittagessen, geselliger Verköstigung am Abend und musikalischem Nightlife präsentieren.

Das Gebäude soll neu und moderner gestaltet werden. Indirekte Beleuchtung, neue Türen, ansprechendes Treppenhaus ect. Dabei wird auf die alten vorhandenen Strukturen geachtet und diese passend integriert.
Das Inventar, was nicht mehr ganz zu den räumlichen Neugestaltungen passt und als Liebhaberstück an älteren Zeiten erinnert, wird bei Interesse den Besitzer wechseln. Fragen Sie nach.

Die schrittweise Neugestaltung des Hinterhofes und andere neue Gegebenheiten sollen allen Betreibern in den verschiedensten Richtungen(Kunst, Bekleidung, Handwerk ect.)in der Zukunft ein neues Zuhause bieten.


Bei Interesse und Fragen sehen Sie sich gern unsere Internetseite Prinzenhof- kiel an oder schreiben uns eine Mail an

bianca@helgepetersen.de








Die Schaubude steht der Kieler Volksbank im Weg.

Nach dem Prinzip "Wir machen den Weg frei" steht jetzt der Abriss auf dem Plan. Das hier erwartet euch:







Was sich hier in Finanzinstituts-Ästhetik allerhässlichster Form präsentiert, ist ein Plan der Kieler Volksbank. Wenn es nach ihr geht, wird uns schon Anfang 2011 dieser Wohn- und Geschäftsblock direkt vor die Augen gesetzt. Der bedrohliche Klotz tut genau das, wonach er aussieht: Plattmachen! - und zwar ein buntes Stück Kieler Kultur. Ausgerechnet dort soll er hin, wo Kiel atmet und lebendig ist. In der Legienstraße reihen sich ein paar der seltenen Kieler Gründerzeitfassaden aneinander. Darunter ist die Nummer 40 ein besonderes Haus. Es ist seit Jahrzehnten unser Treffpunkt. Es gibt kaum jemanden, der in Kiel wohnt, studiert oder arbeitet, der hier nicht eine besondere Erinnerung gesammelt hat. Ob im L'étage, das sich in der ersten Etage seit über 30 Jahren einen einen Ruf als Nachtclub und Cocktail-bar gemacht hat. Wer in der Gegend arbeitet, kann hier auch gemütliche Mittagspausen verbringen. Oder im ersten Stock - dem TamenT - bekanntlich Kiels Lokal mit den längsten Öffnungszeiten. Oder im Erdgeschoss, der Tanzdiele und ihrem Nachfolger der Schaubude, einer von Kiels wenigen Konzertläden. Aus den unterschiedlichsten Genres spielen hier regelmäßig Bands aus aller Welt auf. Hier haben nicht nur Kiels Nachwuchsbands und Liedermacher eine Bühne gefunden. Auch weltbekannte Größen wie AC4, Distemper, The Real McKenzies, Soulshake Express, Dreadnoughts, Valient Thorr, Adolescents, Guts Pie Earshot, Truckfighters, Rainer von Vielen, um nur einige zu nennen, haben hier schon gerockt. Allein in den letzten 2 Jahren wurde die Schaubude von Künstlern aus Südamerika, den USA, Kanada, Australien, Italien, Polen, Russland, Ungarn, Dänemark, Schweden, Norwegen, den Niederlanden etc. besucht. Alle diese Bands haben ihre eigene Musik und ihr individuelles Temperament mit nach Kiel gebracht. Adam Bomb aus New York hat hier seine Gitarre in Brand gesteckt, Clif Hanger von der Band „The Freeze“ aus Boston sein Hemd während er es noch trug, „Deltahead“ aus Schweden beglückten uns mit ihren selbstgebauten Instrumenten die direkt aus der Welt von Dr. Snuggels zu sein schienen. Hier gibt es Kontrabässe, Geigen, Dudelsäcke, Flöten: grenzenlose Musik!
Bei Tanzveranstaltungen aus den Bereichen Soul, Reggae, Funk, Rockabilly, Electro, 60s, 70s, 80s, 90s, treffen sich vor allem Kiels Musikliebhaber. Viele lokale Dj finden hier Platz um ihren Veranstaltungsformaten Leben einzuhauchen. Bekannt geworden sind in den letzten Jahren außerdem die hier stattfindenden Poetryslams. Der Veranstalter AssembleArt hat hierzu die bekanntesten Texter Deutschlands in die Schaubude geholt.
Auch die Kieler Nachrichten berichten regelmäßig – manchmal mehrmals wöchentlich – über die Veranstaltungen der Schaubude.

kn-Online

Querbeet aus allen Kieler Milieus, sozialen Gruppen und Schichten treffen sich hier Gleichgesinnte. Uns allen bietet die Schaubude eine Nische – zum Wohlfühlen, zum Menschen Kennenlernen, zum Leben und zum Tanzen.
Nun soll es sich ausgetanzt haben. Der bisherige Eigentümer des Hauses, konnte einem Darlehensvertrag mit der Kieler Volksbank nicht mehr nachkommen. Für die Kieler Volksbank ein Glücksfall. Mit dem richtigen finanzwirtschaftlichen und juristischem Geschick kann sie mit dem Grundstück jetzt ein Millionengeschäft machen. Kiel wird arm – andere werden reich: Einzelne Personen möglicherweise ganz besonders! …
Dabei gibt es einen Investor, der das Haus mit allem was zu ihm gehört – inklusive der lange gewachsenen Kultur – erhalten will. Helge Petersen hat ein faires Angebot gemacht, das die Summe des Darlehens sogar noch übertrifft. Die Kieler Volksbank wendet jetzt eine überraschende Taktik an: Sie stellt sich einfach taub. Kein Telefonat, kein Brief, keine offizielle Anfrage wird ernst genommen. Bisher waren die Reaktionen im besten Fall respektlos. Es soll auch schon zu aggressiven Äußerungen gekommen sein. Demnach reagierte ein Vorstandsmitglied auf eine Preisanfrage mit einem Vorwurf zur Nötigung.
Wir haben nicht vor, uns das gefallen zu lassen. Die Kieler Volksbank setzt sich über jede Fairness hinweg. Das geltende Insolvenzrecht ist dazu da, Gläubiger zu schützen. Dieser Schutz wird der Kieler Volksbank auch gewährt. Aber das reicht ihr nicht: Sie will das Rechtssystem ausnutzen – und zwar zu ihrer Bereicherung. Als Hauptgläubiger spielt sie ihre Macht aus. Das ist Missbrauch! Wir leben in Kiel und wollen, dass es in unserer Stadt lebenswert bleibt. Hiermit setzen wir uns zur Wehr. Es hat sich noch lange nicht ausgetanzt!

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